Wie läuft eine Behandlung ab?

Ablauf einer ambulanten Psychotherapie:

Die ambulante Psychotherapie kann sich an die Sprechstunde anschließen oder aber auch an eine (teil-)stationäre Behandlung in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Klinik. Zunächst erfolgen 2 bis 4 sogenannte probatorische Sitzungen, die dem gegenseitigen Kennenlernen, der Diagnostik und dem Erarbeiten eines gemeinsamen Behandlungsplanes dienen. Sollten wir uns für eine gemeinsame Arbeit entschließen, erfolgen im Anschluss die therapeutischen Sitzungen – diese müssen bei der Krankenkassen beantragt werden. Diesen Antrag stellen wir gemeinsam in den probatorischen Sitzungen.

Die konkrete Anzahl sowie der genaue inhaltliche Ablauf der ambulanten Psychotherapie hängen von Ihren individuellen Therapiezielen ab. Die einzelnen Sitzungen, die in der Regel 50 Minuten dauern, finden in einem meist wöchentlichen Rhythmus statt. Je nach Behandlungsplan sind auch längere Sitzungen und Sitzungen außerhalb der Praxisräume möglich.

Beispiele für Erkrankungen, bei denen Psychotherapie erfolgreich angewendet wird:

  • Angststörung (z. B. Panikstörung, soziale Phobie, Generalisierte Angststörung, Ängste vor Höhen, Spritzen, Tieren u. v. m.)
  • Anpassungsstörung (z. B. nach belastenden Lebensereignissen)
  • Bipolare Störung
  • Borderline-Störung
  • Depression
  • Essstörung
  • Persönlichkeitsstörung
  • Posttraumatische Belastungsstörung oder andere Traumafolgestörung
  • Psychische Störung im Bereich der Sexualität
  • Schizophrenie/Psychosen
  • Schmerzstörung/Somatisierungsstörung
  • Suchterkrankungen
  • Zwangsstörung

Wenn Sie sich in einem der obengenannten Störungsbilder wiederfinden oder aber auch wenn Sie andere Schwierigkeiten haben, die Sie vielleicht noch gar nicht so genau benennen können, können Sie sich gerne melden und ein Erstgespräch vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie und hoffen, Sie gut beraten und Ihnen ein passendes Behandlungsangebot machen zu können!