Corona

Die Corona-Pandemie und die deshalb notwendigen Schutzmaßnahmen wie z.B. Kontakteinschränkungen können uns psychisch stark belasten. Es gibt online verschiedene Angebote und Anlaufstellen zu diesem Thema. Im folgenden Überblick haben wir einige für Sie aufgelistet:

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat folgende Empfehlungen für die psychische Gesundheit während der Corona-Pandemie veröffentlicht:

  • Bleiben Sie auch bei Kontakt- und Ausgangssperren in Kontakt. Tauschen Sie sich mit Freund*innen und Bekannten aus. Berichten Sie anderen, wie es Ihnen geht. Erlebnisse und Gefühle mitzuteilen, hilft mehr, als Sie für möglich halten!
  • Schaffen Sie sich eine Tagesstruktur, wenn Home-Office, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit alles durcheinanderbringen. Wenn möglich, schaffen Sie sich einen regelmäßigen Rhythmus von Arbeit, Mittagspause, Arbeit, kurze Pause, Familien- und Hausarbeit und Freizeit.
  • Wenn Sie mit Kindern zusammenleben: Erklären Sie diesen altersgerecht die Lage, versichern Sie ihnen, dass Sie für sie da sind, sorgen Sie für einen geregelten Tagesablauf mit Pflichtaufgaben für Schule und Haushalt einerseits und Freizeitaktivitäten und Spielen andererseits. Achten Sie darauf, dass sich die Kinder auch allein beschäftigen, wenn sie das schon können.
  • Bleiben Sie in Bewegung: Egal was, egal ob Yoga oder Kraftsport – fordern Sie sich körperlich. Sanft, pulsstark oder ausdauernd. Das entspannt, körperlich und seelisch. Gehen Sie, wenn möglich, raus. Jeder Abendspaziergang um den Block ist nützlich.
  • Lenken Sie sich ab. Alles, was Sie die Corona-Pandemie und Ihre Sorgen vergessen lässt, ist eine wichtige Pause für die Psyche. Permanentes Grübeln und sich ständig ängstigen macht krank.
  • Wenn Sie in einer Partnerschaft leben: Sprechen Sie über die Situation und über Ihre eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen. Vermeiden Sie dabei keine Konflikte und versuchen Sie trotzdem, gegenseitig Verständnis aufzubringen.
  • Auch wenn es eine oft gehörte Mahnung ist: Trinken Sie viel, aber nicht unbedingt Alkohol. Alkohol entspannt, aber lässt schlecht schlafen. Das Glas zu viel ist schnell erreicht.

(Quelle:
Kay Funke-Kaiser
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030. 278 785 – 21
E-Mail: presse@bptk.de)

Auch für Kinder und Jugendliche ist in Coronazeiten „alles anders“: Erste Hilfe bietet z.B. die Webseite corona-und-du.info.

In diesem Video werden kindgerecht entsprechende Informationen vermittelt: https://www.youtube.com/watch?v=KfSQjA0wpVE

Für berufliche Pflegende besteht seit Mai ein psychotherapeutisches Beratungsangebot. Unter www.psych4nurses.de können kurzfristig und bundesweit 30-minütige Telefongespräche gebucht werden.

Hier: https://psychologische-coronahilfe.de/hilfen-fuer-erwachsene/ hat die Deutsche Gesselschaft für Psychologie Informationen und Hilfsangebote für viele verschiedene Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Pandemie zusammengestellt.

https://einguterplan.de/einguterwinter ist ein Tagebuch, das speziell für den Corona-Winter gedacht ist.

Die Stadt Bochum hat auch eine Übersicht mit verschiedenen (regionalen) Beratungsangeboten zusammengestellt: https://www.bochum.de/Corona/Hilfestellung-bei-sozialen-psychischen-und-Erziehungsproblemen